Blog aus Dresden

Donnerstag, 1. September 2016 - 00:24 Uhr
Stadtgespräch oder -gebrüll?

Nachts, während des Stadtfestwochenendes, passierte eine eigenartige Begebenheit.
Ein offensichtlich angetrunkener Mann, der einen engagierten Christen aus seiner Nachbarschaft nur flüchtig kennt, versuchte ihn zu provozieren, indem er ca. 0.30 Uhr bei ihm klingelte; was er wollte, war unklar. Eine andere Person begleitete ihn und beschwichtigte: "Lass mal". Zu hören war das an der Sprechanlage bzw. am offenen Fenster im 3. Stock.
Der christliche Familienvater öffnete nicht.
Später hörte man mehrfach auf der Straße Gebrüll: "Na, [Name des Christen], heute schon gebetet? Jesus schon angerufen? Heute schon den Satan ausgetrieben?"

So wurde Jesus irgendwie auch zum Stadt"gespräch", bzw. Stadtgebrüll.

Samstag, 27. August 2016 - 21:48 Uhr
Der Tag klingt...

...mit Gemütlichkeit bei Topftee, Fackeln und guten Gesprächen aus.

Samstag, 27. August 2016 - 14:51 Uhr
Reichhaltiges...

...Angebot.

Samstag, 27. August 2016 - 14:51 Uhr
Raum der Stille

Auftanken...

Samstag, 27. August 2016 - 14:49 Uhr
Begleitende Musik...

...gibts auch.

Samstag, 27. August 2016 - 14:47 Uhr
Gebet am...

...Wunderstuhl.

Samstag, 27. August 2016 - 14:41 Uhr
Hecht ist nicht nur...

...zum Essen da, nein, er ist auch Namensgeber des Hechtfestes im sog. Hechtviertel, einem Stadtteilfest mit reger Bürgerbeteiligung.
Im Rahmen von Stadtgespräch.Jesus.DD beteiligt sich unsere St. Pauli-Kirchgemeinde auf der Fichtenstr. 2 mit Puppentheater (Der heilige Hecht), Kaffee und Kuchen, Trödelangebot, Kinderschminken, Musik und nicht zuletzt einem Wunderstuhl, wo man gemeinsam mit Mitarbeitern um Gottes Hilfe in verschiedenen Lebenslagen bitten kann.
Das Wetter ist heiß, die Stimmung gut und wir sind Gott dankbar.

Freitag, 26. August 2016 - 17:41 Uhr
Wie man Stasi-Knast und andere Tiefschläge gut verschmerzt

Auf der Hauptstraße fanden in den letzten Tagen immer wieder Straßeninterviews durch verschiedene kleine Teams im Rahmen von Stadtgespräch.Jesus.DD statt. Gestern traf ich dabei einen ehemaligen NVA-Offizier. Für ihn war die DDR nur angeblich ein Unrechtsstaat. Auf unsere letzte Frage: "Angenommen, Sie könnten Gott persönlich kennenlernen und erfahren, würde Sie das interessieren?", antwortet er schmunzelnd: "Ja! Den würde ich was fragen. Zum Rapport würde ich den bestellen und fragen, warum..." - "Könnte sein, Gott stellt ihnen dann die Gegenfrage.", antworte ich ihm. Er ist etwas überrascht. Ich erkläre: "Sie wollen Gott fragen, warum er manches ignoriert hat, statt einzugreifen. Gott kann sie dann fragen: Warum hast DU MICH ignoriert." Da ist er einen Moment nachdenklich still. Die Verabschiedung ist dann sehr freundlich.
Ein anderer erzählt von 6 Monaten Stasi-Knast, mehreren Scheidungen, dem Tod seiner letzten Frau. Für solche Tiefschläge strahlt er eine erstaunliche Lebensfreude aus. Sein Geheimnis: ganz im Heute leben: "Ich weiß gar nicht mehr, wie es im Stasi-Knast in Chemnitz aussah. Wissen Sie warum? Weil ich jeden Tag am Abend abgeschlossen und zur Seite gelegt habe. Dann kam der nächste Tag und der stand wieder ganz für sich."
Am Ende des Interviews dämmert es ihm: "Vielleicht habe ich mein Leben gar nicht immer selbst bestimmt. Womöglich war das Gott und ich habe es gar nicht bemerkt?"

Donnerstag, 25. August 2016 - 12:09 Uhr
leben-ist-mehr.de - Bus in Gorbitz

In Gorbitz steht der "leben-ist-mehr -Bus" auf dem Merianplatz und man bekommt dort zwischen 10-18 Kaffee geschenkt, für Kinder gibt es nachmittags Aktionen rund um den Bus - wie diese Kletterwand. Auch so kommt man ins Stadtgespräch.Jesus.DD. In der Neustadt hat das Gemeinde- und Begegnungszentrum Emmaus in der Katharinenstraße ein Hoffest gestaltet, die Vineyard-Gemeinde war im Alaunpark mit "Hören vom Himmel", die Ev.-Luth. St. Pauli Gemeinde beteiligt sich am Hechtfest am kommenden Wochenende, auf der Hauptstraße finden Straßeninterviews in unterschiedlichen Formen statt - und es werden immer noch Postkarten in die Briefkästen verteilt. Allerdings sind von den 70.000 inzwischen nicht mehr viele übrig. Also, es ist was los in der Stadt.

Montag, 22. August 2016 - 23:25 Uhr
Prager Straße

Mit etwa 30 anderen war ich heute auf der Prager Straße. Für 1 1/2 Stunden lieferten wir mit Schildern Anlässe, mit Passanten ins Stadtgespräch zu kommen. Mein Schild beschrieb, was ich in der Zeit getan habe. Dabei gab es immer wieder Blickkontakt mit den Vorübergehenden, einen ersten, einen zweiten. Ich habe dort Gesichter intensiv wahr genommen wie sonst nicht. Da ist mir wenig Zufriedenheit begegnet, wenig Freude, wenig Ausstrahlung. Einer zeigte mir den Vogel. Das fand ich eher lustig. Wir haben per Augen kommuniziert, ohne Worte. Und es war gut, für Menschen zu beten, auch wenn die es nicht unmittelbar bemerkten. Andere von uns hatten Schilder wie "Ich habe keine Zeit" - und standen die ganze Zeit da - oder an der Ampel "Wenn ich an Gott denke, sehe ich Rot" - oder "Ich bin eine Sehenswürdigkeit" - oder eine ganze Gruppe mit Pfeil-Schildern: ER war's --> <-- SIE war's - Die waren's --> - oder "Ich umarme Sie" (wozu es auch kam). Alles Varianten von Stadtgespräch.Jesus.DD - und es hat Spaß gemacht.

Dienstag, 16. August 2016 - 19:41 Uhr
Parkbank


Ich genieße es und es gehört auch zu meinen liebsten Beschäftigungen: das Gebet.
Damit meine ich nicht das stundenlange Knien in einer harten Kirchenbank, mit langsam einschlafenden Gliedmaßen. Nein, so wie jetzt setze ich mich gerne auf eine Parkbank und danke Gott für alles, was ich so im Leben haben darf. Ich rede mit Jesus einfach so über meinen Alltag, meine Familie und das, was als nächstes anliegt. Ich stelle ihm auch Fragen und bekomme sogar Antworten. Schööön.

Dienstag, 9. August 2016 - 18:32 Uhr
Atemberaubende Schönheit

Atemberaubende Schönheit stelle ich stauend fest beim Anblick eines solch herrlichen Sonnenunterganges. Welch eine
großartige Performance hat Gott da am Himmel veranstaltet! Ich kann mich nicht sattsehen. Wenn ich abends noch am Computer sitze und einen schönen Abendhimmel sehe, muss ich eben schnell mal auf den Balkon gehen, um mir dieses prächtige Farbspiel am Firmament anzusehen. Ich kann einfach nicht richtig weiterarbeiten. Es ist, als ziehe mich etwas in den Bann. Am schönsten finde ich die Sonnenuntergänge, die sich im Wasser spiegeln. Und in Skandinavien dauern sie viel länger als in Mitteleuropa. Da kann man richtig lange zuschauen. Wenn ich mir das Schauspiel so betrachte und ins Staunen komme über Gottes Schönheit, frage ich mich, wieso hat unser Schöpfer das so herrlich eingerichtet? Die physikalischen Zusammenhänge sind mir bekannt. Doch wäre es nicht nötig gewesen, es so wunderschön zu machen. Wieso eigentlich? Was nützt es? Vielleicht sollen wir Menschen uns einfach nur daran freuen. Dann denke ich: 'Wie lieb muss uns Gott haben, wenn er schon den Himmel so bunt bemalt, nur um uns zu erfreuen!' Ich sauge seine Liebe förmlich in mich auf und danke ihm.

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